Clan von Ulnorn – Begründer Rathagos Ulnorn

Der Clan der Ulnorn war seit jeher ein Clan von äußerst begnadeten Tüftlern und Erfindern.

Fast alle bahnbrechenden Erfindungen der sterblichen Völker stammen aus ihren Werkstätten.

Längst ist ihr Clan nicht nur fähig immer neuere, technisch noch versiertere Mechanismen zu erdenken. Auch ein mechanisches Machwerk eines anderen Volkes können sie im Handumdrehen analysieren, zerlegen und verbessert wieder zusammenbauen.

Seine goldenen Zeiten erlebte der Clan der Ulnorn vor dem Bruch der Welt, als die sterblichen Völker von den Göttern lernten.

In dieser Zeit verging kaum ein Tag, an dem die Ulnorn keine neue Erfindung fertig stellen konnten.

Sie genossen allerhöchstes Ansehen bei allen Völkern. Handwerker von überall her arbeiteten ihnen zu, in der bloßen Hoffnung am Ende ebenfalls von den einzigartigen Werkzeugen und Tüfteleien profitieren zu dürfen.

So seien an dieser Stelle nur einige, wenige Erfindungen der Ulrnorn genannt, als da wären ein Zeit-Berechnungsgerät, welchem sie den simplen Namen Uhr gaben, das 7-Schichtige Luponokel, das seinem Träger ermöglichte auch winzigste Dinge erkennen zu können. Ebenfalls an dieser Stelle erwähnenswert sei der 8-Schlingen-Kurbel-Drehmoment-Apparat, mit dem auch äußerst schwere Dinge von nur einem Mann in die Höhe befördert werden konnte. Als diese Erfindung später von dem Menschen in Kran umbenannt wurde, ging ein empörtes Raunen durch die Reihen der Ulnorn.

Aber auch andere unbedeutsamere Dinge wie die Erfindungen der Zahnräder, Schrauben, Gewinde, Trichter oder Kolben stammen aus den Werkstätten der Ulnorn und machten viele andere Erfindungen erst möglich.

Das womit sich die Ulnorn vor dem Bruch der Welt am meisten brüsteten war jedoch die Erschließung eines Zinnoberroten, energiegeladenen Steins, dem sie den Namen Red-Stone gaben.

Damals wie auch heute noch besitzen die meisten Ulnorn recht kleine Werkstätten, die über und über gefüllt sind mit Dosen und Kästen voller Schrauben, Zahnrädern, Metallteile, Fassungen, Leitstücken und anderem Krimskrams, Bergen von Schriftrollen mit Forschungsberichten, Bauplänen, Zeichnungen und Bedienungsanleitungen.

Zudem nennen sie einen nicht geringes Maß an Schraubenschlüsseln, Hämmer, Zangen und Sägen ihr eigen. Würde ein Fremder einen Blick in eine solche Werkstatt werfen, würde er vermutlich aufgrund des meist heillosen Chaos nicht einmal eine Aufgabe bewerkstelligen können wie: Man bringe mir einen Bleistift – doch für die Ulnorn besitzt auch das augenscheinliche größte Chaos ein Prinzip und ein jeder sollte sich dringend davor hüten dort irgendetwas „durcheinander“ zu bringen!

Als schließlich die Kriegszeit anbrach, hofften viele der Zwerge auf Erfindungen, die es ihnen ermöglichten ihre Feinde in großer Zahl nieder zu mäßen, doch sie wurden enttäuscht.

Die Tüftler und Erfinder verweigerten sich ihre Machwerke her zu geben. Sie hatten die feinen Mechanismen schließlich nicht entwickelt, um dabei zu zu schauen, wie grobschlächtige Narren sie im Kampf zerstörten.

Nach dem Bruch der Welt war es eine Zeit lang recht still in den Reihen der Ulnorn. Erst nach und nach gelang es ihnen alte Baupläne wieder neu zu erschließen, doch ein Zwerg des Clans der Ulnorn wäre kein Zwerg, wenn er sich von einer zerstörten Welt aufhalten ließe.

In der jüngsten Zeit gelang den Zwergen so neben der Erfindung der Dampf- und Kesselmaschine einer ihrer gigantischsten Triumphe zu feiern. Die Erfindung des Luftschiffes.

Äußeres der Ulnorn

Die Ulnorn legen sehr viel Wert auf praktische Kleidung mit vielen Taschen, um Werkzeuge und Kleinteile stets griffbereit zu haben. Die Farbe ihrer Gewandung ist ihnen dabei völlig gleich, wobei sie auf allzu grelle Farben verzichten.

Dazu werden robuste und vor allem bequeme Lederstiefel getragen, da sie nicht selten viele Stunden des Tages auf dem Beinen verbringen und bis spät in die Nacht arbeiten.

Des weiteren trage viele Ulnorn Lederhandschuhe, um ihre Hände während der Verrichtung von grober Arbeit zu schützen. Schon kleine Verletzungen könnten dazu führen, das filigranes Arbeiten an Mechaniken unmöglich wird.

Von der Statur her sind sie eher etwas schmächtig, da ihr Handwerk für gewöhnlich recht selten das aufbringen von großer Körperkraft verlangt und falls doch, ist rasch etwas gebastelt, das diesen Part erleichtert.

Das wohl deutlichste Erkennungsmerkmal vieler Ulnorn sind die Schutzbrillen oder Luponokel, die sie auf dem Kopf tragen und bei Bedarf rasch herunter geklappt werden können.

Was ihr Haar anbetrifft versuchen die Ulnorn seit einiger Zeit durch regelmäßiges Kämmen und Zusammenbinden vom Bild des leicht zerzausten Bastlers, das sich auf manchen Inseln gefestigt hat, weg zu kommen.

Ihr Clansiegel tragen die Ulnorn auf dem linken Schulterblatt. Das Symbol zeigt eineN Ring ein Dreieck und ein Viereck, welche miteinander verschlungen sind und die Rune für Intelligenz.

Steckbrief

  • Attribut: technisch begabt Talent zum Tüftler    
  • Bonus: erhöhte Steigerungen der Werkzeugschmied Erfahrung    
  • Statur: schmächtig, klein, schlaksig    
  • Größe: 1,15m – 1,45m
  • Alter: 90 Jahre bis maximal 120 Jahre
  • Hautfarbe: helle Haut
  • Haarfarbe: braun, schwarz, dunkelblond, rot (natürlicher Farbton), altersbedingt grau
  • Augenfarbe: blau, grün, braun

Das Wesen der Ulnorn

Wäre man auf der Suche nach einer Manifestation des Begriffes Ehrgeiz, so wäre man bei den Ulnorn diesem Ziel wohl am nächsten. Denn Wortwendungen wie: unmöglich, nicht umsetzbar oder vollkommen ausgeschlossen, haben diese Zwerge aus ihrem Wortschatz schlicht gestrichen.

Und falls, der in ihren Augen höchst seltene Fall, das etwa doch unmöglich ist auftreten sollte, so wird es höchste Zeit etwas zu erfinden, das dieses unschönen Umstand schleunigst bereinigt.

Mit ihrer Brillianz und ihrem enormen Wissen in den Bereichen von Mathematik und Physik kommen jedoch nicht selten Eigenheiten wie Arroganz, Hochmut oder Zerstreutheit daher.

Auch wird ihnen oftmals leichte Griesgrämigkeit vorgeworfen. Immer besonders dann, wenn sie der Lösung eines Problems nicht so rasch wie gewünscht näher kommt. Auch wenn ihr Handwerk viel Geduld erfordert, so war Geduld noch nie eine nennenswerte Stärke der Zwerge.

Was ebenfalls rasch auffällt, wenn man längere Zeit mit einem Ulnorn verbringt ist ihre enorme Hibbeligkeit. Besonders wenn sie kurz vor einer Entdeckung stehen sind manche Ulnorn wortwörtlich völlig aus dem Häuschen.

Womit man ihnen äußerst schmeicheln kann, ist es ihre Werke in höchsten Tönen zu loben. Besonders lohnt sich dies dann, wenn man einen Auftrag erteilen möchte ohne einen prall gefüllten Geldbeutel zu besitzen.

Von der Magie halten viele Tüftler nicht besonders viel. Manche Clanmitgliedern empfinden sie als ungreifbar und widernatürlich, da sie sich nicht an die Gesetze der Natur und die Gegebenheiten der physikalischen Gesetze hält. Wesentlich wohler fühlen sie sich, wenn sie sich mit Dingen umgeben, deren Funktionen auf einem Bauplan verzeichnet werden können.