Die Menschen

Die Menschen waren von jeher ein einfaches Volk. Nur wenige große Erfindungen und Neuerungen der sterblichen Völker stammen aus ihren Reihen, was jedoch nicht bedeutet, dass sie nicht wissbegierig und lernfähig sind.

Die Begründung ist wohl eher der Entdeckergeist, den die Menschen von jeher besaßen. Statt an einem einzigen Ort zu verweilen und sich mit den großen Fragen der Welt zu beschäftigen, wollten die Menschen, die ihnen gegebene Welt lieber erkunden.

Nicht das ständige hinterfragen von Sinnhaftigkeit und Nutzen war es, welches sie beschäftigte, sondern eher die Frage, ob es noch etwas zu entdecken gab, das die noch nicht kannten.

Mit den Jahren verbreiteten sich die Menschen so am weitesten über den Kontinent Firyath. Vor dem Bruch der Welt kamen auf diese Weise auch die wohl detailliertesten Landkarten aus den Federn menschlicher Kartographen.

Auch besaßen sie ein recht gutes Handelsnetzwerk zum Austausch von Rohstoffen, mit dem sie auch schlussendlich das Interesse der anderen sterblichen Völker erweckten.

Jedoch folgte dem anwachsenden Wohlstand, welchen die Menschen erlangten, Gier und Machthunger.

In vielen der Schlachten, die zum Bruch der Welt geführt haben, waren die Menschen involviert und nicht selten kämpften sie in diesen Tagen ohne Rücksicht auf Verluste.

Darin mag wohl auch die Tatsache begründet sein, das sich nach Valverahs viele von den Menschen abwandten und man sie vorerst ihrem Schicksal überließ.

Doch auch in den Jahren nach Valverahs war es das Wesen der Menschen, das ihnen half sich wieder zu festigen. Jene die überlebten, hatten sich wieder auf das einfache Leben besonnen. Sie lernten sich an die neu entstandenen Lebensräume anzupassen.

Auch waren es die Menschen, die als Erste  wieder den Mut fassten Schiffe zu bauen und in See zu stechen. Sie waren es auch, die das tückische Splittermeer als erste bezwangen und die ersten Seewege zu neuen Inseln fanden.

Auch heute bildet das Volk der Menschen den stärksten Teil von Iviriaths Bevölkerung. Allerdings haben auch sie sich, wie die anderen Völker, voneinander entfremdet. So leben sie heute in grob in 3 Volksstämmen voneinander getrennt.

Die Algor, auch die Nordlichter genannt, siedeln auf den nördlichen Inseln und auf vielen Inseln, des ewigen Winters. Die Istanari, das wandernde Volk zieht von Insel zu Insel. Sesshaft sind sie nur auf wenigen Inseln, deren Landschaft eher karg und wüstenähnlich ist. Der letzte Volksstamm der Menschen sind die Siril, welche auch das Alte Volk genannt werden. Sie bilden den größten Volksstamm der Menschen und leben auf vielen Inseln, teils sehr unabhängig von Landschaft und Klima.