Die Orks

Einst lebten auch die Orks, obwohl sie sich voneinander unterschieden, als vereintes, stolzes und sehr naturverbundenes Volk im Südosten von Firyath.

Sie hielten nie etwas davon, wie die Zwerge, die Menschen oder Nymphen große Städte zu errichten, und in Häusern aus Stein und Holz zu leben.

Bis heute bevorzugen die Orks es der Natur so nah wie möglich zu sein. So bestehen ihre Siedlungen damals wie heute aus wenigen, halbherzig befestigten Hütten.

Hauptsächlich leben sie in einfachen Zelten, die aus Ästen oder dünnen Baumstämmen gebaut und dann mit Tierhäuten bespannt werden. Die Böden dieser Zelte werden mit Fellen oder auch mit Tierhäuten ausgelegt.

Aber auch leben, schlafen, essen oder arbeiten unter völlig freiem Himmel lag von jeher ganz in der Natur der Orks.

Im Gegensatz zu den Menschen oder den Dhiragoni zerbrach ihr Volk schon viele Jahre vor Valverahs in drei Stämme.

Die genauen Umstände, um das Zerbrechen ihres Volkes ranken sich um ein Ritual, welches damals das Herzstück der Kultur der Orks darstellte.

Ragnaash – ein kriegerisches Ritual, das dazu diente den Anführer aller Orks zu bestimmen.

Damals kämpften Makas Grommok, ein braunhäutiger Faustkämpfer, Kelraz Shargam, ein grauhäutiger Ork beseelt mit der Magie der Erde, und Zalmae Magra, eine grünhäutige Axtkämpferin, um die Ehre Anführer des gesamten Volks der Orks zu werden.

Doch als das Ritual keinen eindeutigen Sieger hervorbrachte entbrannten ein gewaltiger Konflikt unter den Orks.

Als Makas Grommok, Kelraz Shargam und Zalmae Magra sahen, das es unmöglich sein würde ihr Volk wieder zu vereinen, nahmen sie die ihren mit sich. So wendeten sich die 3 Stämme der Orks voneinander ab und verließen den Südosten Firyaths.