Die Sekka

Ein großer Teil der Sekka lebt in den Dörfern, Siedlungen und Städten Iviriaths. Ihre Drachenmerkmale sind oftmals nur schwach bis kaum ausgebildet, wodurch viele von ihnen verborgen unter den Menschen Leben und einfache Handwerke verschiedener Art ausüben.

Zudem tragen die Sekka wie alle Dhiragoni das Schuppenmuster ihrer Vorfahren auf der Haut, welches mit bloßem Auge jedoch nicht zu sehen ist. Um dieses Muster für das Auge sichtbar zu machen, muss ein magisches Licht mithilfe eines Bruchstücks von einer Dracheneischalen auf die Haut des Sahri reflektiert werden.

Viele Sekka sind sehr geschickt im Umgang mit Waffen wie Schwerter, Äxte oder Dolche.

Ihrer Kampfkunst kommt zugute, dass sie durch ihr Drachenblut sehr gute Reflexe und einen kräftigen Körperbau besitzen. Ihre Knochen sind härter als die der Menschen und auch das Ertragen von Schmerzen fällt ihnen leichter als Kriegern der anderen Völker.

Zudem besitzen Sekka, wie alle Dhiragoni, die Gabe eines angeborenen Elementes. Ist dieses Element in der Umgebung eines Sekka vorhanden, kann er aus diesem Element magische Kraft herausziehen und in seine Waffe oder seinen Körper lenken, wodurch sich ihre Kraft stark erhöht.

Da sich ihre Abstammung jedoch mit der Anwendung solcher Kampfkunst nicht verbergen lässt, sind nur wenige von ihnen Teil der Stadtwache oder Soldaten.

Viel mehr suchen sie sich Arbeit als Söldner.

Manchen Sekka gelang es, sich als Söldner einen gewissen Ruf zu erarbeiten. Ihnen werden oft Aufträge erteilt, auf die eine nicht zu verachtende Menge Geld geboten wird.

Sekka die weniger Glück ihr Eigen nennen, lassen sich von allem und jedem anheuern und erledigten ihre Aufträge, auch wenn sie von wenig Moral zeugen.

Äußeres der Sekka

Sekka haben wesentlich seltener auffällige Drachenmerkmale als die Sahri. Jedoch können auch sie ausgeprägte Eckzähne oder Hörner besitzen.

Jene Sekka, die verborgen unter den Menschen leben sind sehr darauf bedacht nicht aufzufallen. Sie tragen schlichte, ihrem Handwerk entsprechende Kleidung.

Die Söldner unter den Sekka tragen eher auffällige Kleidung und die namhaften unter ihnen besitzen oft ein Erkennungsmerkmal.

Narben, die von einem Kampf stammen, werden mit Stolz offen getragen. 

Manche Sekka investieren einen Großteil ihres Solds in ihre Rüstung und ihre Waffen, sodass besonders die Sekka die als Söldner einen Ruf besitzen auch gut gerüstet sind.

Steckbrief

  • Attribut: handwerklich und kriegerische Begabung     
  • Bonus: erhöhte Steigerungen von Überleben Erfahrung
  • Statur: hochgewachsen, kräftig gebaut, athletisch, muskulös
  • Größe: 1,90m – 2,10m
  • Alter: 110 Jahre bis maximal 165 Jahre
  • Hautfarbe: sehr hellhäutig, oftmals sogar leicht hellgrau
  • Haarfarbe: dunkelgrau, grau, weiß, schwarz, braun,
  • Augenfarbe: Je nach dem angeborenen Element, in schwacher Färbung:    
    • Feuer: dunkelrot bis ins orange 
    • Wasser: blau
    • Erde: grün oder braun
    • Luft: grau oder in sehr hellem blau

Wesenszüge der Sekka

Sekka die im verborgenen leben, führen ein schlichtes, sehr an die Menschen und die Umgebung angepasstes Leben.

Selbst wenn sie fähig sind ihr angeborenes Element zu nutzen, verzichten sie vollkommen auf dessen Gebrauch, um unentdeckt zu bleiben.

Das Wohlergehen der Familie und das friedliche Leben zu wahren hat für diese Sekka oberste Priorität.

Sie gehen ihren Handwerken mit Sorgfalt und Eifer nach, arbeiten gewissenhaft, auch wenn sie selten herausragende Fähigkeiten entwickeln, sind ihre Werke solide.

Jene die ihr Leben dem Kampf widmen verfügen nicht selten über eine starke Selbstdisziplin. Haben sie einen Auftrag angenommen wird dieser schnell, effizient und sorgfältig ausgeführt. Ihren Auftraggebern sind Sekka sehr loyal gegenüber, auch würden sie die Bezahlung für einen Auftrag aus Gründen der Ehre niemals im Voraus annehmen. Wobei ein Auftraggeber gut daran tut einen Sekka nicht übers Ohr hauen zu wollen.

Sekka lassen sich nur selten anheuern, wenn es um Ehrenloses Morden geht.

Viele Sekka sind Einzelgänger, die keine feste Heimat besitzen und von der Hand in den Mund leben.

Sie nennen oft die Tavernen ihre Heimat, immerhin fließen bei Wein und Bier oft Informationen, die nützlich sein könnten.

Allerdings gibt es Söldner unter den Sekka, die einfach nur einem guten Essen nicht abgeneigt sind und sich einen Spaß daraus machen, wenn sich ein Gegner zum Zechen findet. Sekka sind nämlich überaus trinkfest und nur wenige Vertreter anderer Völker können von sich behaupten, mit einem Sekka mitgehalten oder ihn gar unter den Tisch gesoffen zu haben.