Die Siril – Das Alte Volk

Die Siril sind der Volksstamm, der den Menschen vor dem Bruch der Welt am ähnlichsten geblieben ist, weswegen sie von vielen auch als das Alte Volk bezeichnet werden.

Sie besitzen Kenntnisse in vielerlei Richtungen und auch ihre Lebensweisen sind durchaus vielfältig.

Durch den schlechten Ruf der Menschen vor den Bruch wurden die Siril in den Jahren nach dem Bruch von vielen anderen Völkern gemieden. So haben sie gelernt sich alleine durchs Leben zu schlagen, ohne großen Austausch von Wissen oder Besitz mit anderen Völkern.

So üben sie ihre Handwerke oft mit sehr veralteten Techniken und Mitteln aus. Auch wenn ihnen auf diese Art nur selten wahre Meisterstücke gelingen sind ihre Waffen, Werkzeuge und Rüstungsteile von guter Qualität.

Sie sind der einzige Volksstamm der Menschen, die in der heutigen Zeit Begabung zur Magie besitzen.

Allerdings beschränkt sich diese Magie auf das formen von Elementen in schwacher Form. Manche Handwerker nutzen ihre Magie für ihr Handwerk. Zum Kämpfen eignet sich ihre Magie nur selten.

Der Gebrauch von Waffen wie Schwertern und Äxten gehört auch nicht zu den stärksten Talenten der Siril, auch wenn sie mit überdurchschnittlicher Körperkraft gesegnet sind. Im puren Faustkampf sollte man einen kräftigen Mann des Alten Volkes jedoch nicht unterschätzen.

Allerdings haben viele Siril mittlerweile neben dem Handwerk auch die Künste für sich entdeckt.

Malerei, Theater, Gauklerei und Musik erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit.

Auch wird mehr und mehr Wert auf kulturelle Gebäude in Siedlungen, Dörfern und Städten gelegt. Öffentliche Bäder, Theater, Museen und Tempelanlagen zeichnen vielerorts das Stadtbild.

Äußeres der Siril

Die Siril haben kaum nennenswerte äußerliche Merkmale, da sie in vielen belangen recht durchschnittlich sind im Vergleich zu den anderen menschlichen Volksstämmen.

Bei den Männern ist es eher eine Frage der persönlichen Vorliebe, nicht eine Frage der Ehre, einen Bart zu tragen oder auch nicht.

Unter den Frauen der Siril jedoch ist die Art und Weise das Haar zu tragen ein großes Thema. Langes Haar gilt als absolutes Schönheitsideal. Ob hochgesteckt, geflochten oder nur zum Teil hochgebunden, umso länger umso schöner. Besonders die wohlhabenden Frauen tragen Bänder, Spangen, Kämme und oder anderen Kopfschmuck.

Sie legen Wert auf saubere, ordentliche Kleidung und ein gediegenes Erscheinungsbild.

Besonders die wohlhabenden Herrschaften zeigen gerne nach außen hin ihren Wohlstand.

Die Handwerker legen eher Wert auf robuste, praktische, ihrem Handwerk entsprechende Kleidung.

Unter den Künstlern ist es üblich bunte und prächtige Gewänder zu tragen. Hier gilt es besonders aufzufallen durch Extravaganz.

Spätestens ab einem Alter von etwa 45 Jahren beginnen die Siril sichtbar zu altern. Erste Falten, langsam ergrauendes, oder schütteres Haar bilden sich. Besonders die Frauen versuchen dies gekonnt zu vertuschen. 

Steckbrief

  • Attribut: handwerklich, künstliche und spirituelle Begabung, teils Handelstalent
  • Bonus: erhöhte Steigerung der Faustkampf EXP
  • Statur: durchschnittlich bis kräftig    
  • Größe: 1,55m – 1,95m
  • Alter: 60 Jahre bis maximal 85 Jahre
  • Hautfarbe: hell bis sonnengebräunt
  • Haarfarbe: blond, braun, schwarz, rot (natürlicher Farbton), altersbedingt grau
  • Augenfarbe: braun, blau, grün, grau, schwarz

Das Wesen der Siril

Die meisten Siril legen mehr Wert auf das Zusammenleben in einer Gemeinschaft als auf die genaue Abstammung ihres Gegenübers.

Auch fiel es ihnen im Vergleich zu anderen Völkern wesentlich leichter sich wieder an ein einfaches Leben, ohne große technische Fortschritte zu gewöhnen als anderen Völkern.

Ebenfalls hält sich ihr Interesse an Neuerungen in vielen Städten in Grenzen. Ihr Interesse an Kultur hingegen ist im Begriff zum Mittelpunkt ihrer Gesellschaft zu werden.

An vielen Orten leben die Siril auch in starken Glaubensgemeinschaften zusammen und widmet ihr Leben dem Dienst in Klöstern oder Tempeln. Dort werden sowohl Männer als auch Frauen zu Priestern und Priesterinnen ausgebildet, um den Glauben an Fyria und die Arwah zu verbreiten und zu lehren.

In Streitigkeiten zwischen den Völkern mischen sich die Siril nur selten ein, auch unterhalten sie selbst keine großen Auseinandersetzungen. Lediglich den Zwergen und deren, wie die Siril sagen, ewig anhaltenden Willen nach technischen Fortschritt, treten sie mit Abneigung entgegen.